Neujahrsglückschießen 2017

Eine Knifflige Glücksscheibe und jeder durfte seine Zielsicherheit testen

Am ersten Sonntag des neuen Jahres durften neben den Vereinsschützen
auch alle, die gern einmal schießen wollten, ihre Treff­sicherheit testen.

Seit vielen Jah­ren gibt ihnen der Schützenverein Kirn die Möglichkeit dazu.
Er stellt ihnen die Anlage, Gewehr und Mu­nition zur Verfügung.
„Es kann jeder bei uns mitma­chen,
nicht nur die Schützen, die in unserem Verein sind.“
Natürlich nur unter fachkundiger Aufsicht des stellvertretenden Vorsitzenden Dieter Weber,
erklärt Vorsitzen­der Jürgen Frorath.

Geschossen wird mit einem Kleinkaliberge­wehr
im Abstand von 25 Metern auf eine „Glücksscheibe“.

Auf dieser viereckigen Papp­scheibe sind wiederum 24 Käst­chen
gleicher Größe aufgemalt und mit den Zahlen von 1 bis 24 verse­hen.

Sie sind allerdings nicht in Reihenfolge angeordnet, sondern kreuz und quer.
Die Zahl Zehn ist dabei zwar in der Mitte, hat aber ein Minuszeichen davor.
Wer sie trifft bekommt zehn Punkte vom Gesamtergebnis abgezogen.

Nicht genug, dass es schon eines her­vorragenden Auges bedarf,
auf 25 Meter die Zahlen bewusst zu tref­fen, sie sind ja nicht groß,
sondern die Scheibe wird auch noch um­gedreht.

„Somit wird auf die blan­ke Scheibe geschossen, und spä­testens jetzt weiß jeder,
warum es ,Glücksschießen‘ heißt“, schmun­zelt der Vorsitzende.

Die Summe ihrer Treffer erfahren die Akteure dann erst bei der Siegerehrung.
„Es besteht für jeden die Mög­lichkeit, auf mehrere Scheiben zu schießen.
Dann wird am Ende die mit den meisten Treffern abge­rechnet.
Aber trotzdem nur eine Scheibe,
eben die mit dem besten Ergebnis“, erläutert Frorath.
Dies hatten alle 21 Schützen auch so ge­macht.

Meist mit zwei und drei, aber auch mit fünf Scheiben haben einige ihr Glück versucht,
und es hat allen Spaß gemacht, sagten sie.

Sieger wurde am Ende Roman Paulus, der ebenfalls zwei Schei­ben gewählt hatte,
aber beim ers­ten Durchgang schon seine Sieg­punkte von 186 erreichte.

Erfreu­lich auch die Teilnahme von sechs Frauen, die mit guten Plätzen ab­schlössen.

Alle Teilnehmer konn­ten sich, von Platz eins beginnend,
vom Gabentisch ein Geschenk aus­suchen.
Kirner Unternehmen hat­ten dafür kleine Preise gespendet.

Ein Beitrag von Rosemarie Härtung